Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Wie in jedem Jahr gedenken wir im Bistum Würzburg im Juli unserer Patrone Kilian, Kolonat und Totnan, die vor über 1300 Jahren hier im Frankenland den christlichen Glauben verkündet haben.

Priestertreffen befasst sich mit Dienstordnung

Kiliani-Wallfahrtswoche 2026
Mehrheit unterstützt das Vorhaben – Berufsgruppenvertretung soll an der Ausarbeitung beteiligt werden

Würzburg (POW) Rund 80 Priester aus dem Bistum Würzburg haben sich am Dienstag, 7. Juli, im Matthias-Ehrenfried-Haus zum mitbrüderlichen Austausch getroffen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die geplante Dienstordnung für Priester. Eingeladen hatte die Berufsgruppenvertretung im Rahmen des Tags der Beschäftigten während der Kiliani-Wallfahrtswoche.

Nach dem gemeinsamen Stundengebet begrüßte Pfarrer Dr. Eugen Daigeler, Sprecher der Priester-Berufsgruppenvertretung, die Teilnehmer und führte in das Thema „Chancen und Grenzen einer Dienstordnung für Priester“ ein. In Kleingruppen und im Plenum diskutierten die Teilnehmer intensiv über das Vorhaben. Die Mehrheit sprach sich dafür aus, mit einer Dienstordnung mehr Klarheit für berufliche Fragen zu schaffen.

Weihbischof Paul Reder, Bischofsvikar für die Priester, erläuterte die Hintergründe des Projekts. Ziel sei es, bislang unterschiedlich geregelte Themen in einer Dienstordnung zusammenzuführen. In der Diskussion wurden sowohl grundsätzliche Fragen zur positiven Begründung des priesterlichen Dienstes als auch praktische Einzelaspekte angesprochen. Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, hob hervor, dass eine Dienstordnung für mehr Klarheit sowohl auf Seiten des Dienstgebers als auch der Priester sorgen könne.

Bischof Dr. Franz Jung warb in einem persönlichen Wort für gegenseitiges Vertrauen als Grundlage einer guten Zusammenarbeit zwischen Priestern und Bistumsleitung. Die Dienstordnung solle die Freude am priesterlichen Dienst stärken und fördern. Zum Abschluss sprach sich die Versammlung einstimmig dafür aus, Vertreter der Priesterschaft, insbesondere die Berufsgruppenvertretung, in die weitere Erarbeitung der Dienstordnung einzubinden. An das Treffen schloss sich ein Pontifikalamt im Würzburger Kiliansdom an. 

(2926/0683; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet